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15. bis 16. JAHRHUNDERT

DAS URSPRÜNGLICHE SCHLOSS STEINORT

Ursprünglich befand sich das Schloss auf einer Fläche, welche im 16. Jahrhundert durch das Stauen des Mauersees überflutet wurde.

Ab 1572

ERSTER NEUBAU AN HEUTIGER STELLE

Im Jahr 1572 wurde das Schloss auf jene Anhöhe verlegt, auf der man das Herrenhaus heute noch vorfindet. Als die Tataren 1656 das Land überfallen, brennt das Gutshaus nieder.

Ende 17. Jahrhundert

DRITTER BAU

Ab 1689 ließ Reichsgräfin Marie Elenore von Lehndorff-Dönhoff Schloss Steinort nach barockem Vorbild ein weiteres Mal aufbauen. 1693 fertiggestellt, entstand der heute noch erhaltene Kernbau. Der Ost-, sowie Westflügel des Schlosses wurden 1829 errichtet. Darauf folgen 1860 die Neuverkleidung der hofseitigen Fassade im neugotischen Stil und bis 1880 der Anbau dreier Türme - zwei gartenseitig und einer hofseitig. Auch diese Anbauten sind bis heute erhalten.

24.6.1941

„FELDQUARTIER“

Als Adolf Hitler am 24.6.1941 das Führerhauptquartier Wolfsschanze bezog, wurde der Westflügel von Schloss Steinort für den Außenminister Joachim von Ribbentrop requiriert. Der damalige Schlossherr Heinrich Graf von Lehndorff und seine Familie bezogen ab da den Ostflügel. Nachdem sich der Graf der Widerstandsbewegung gegen das nationalsozialistische Regime anschloss, begann ein gefährliches Doppelleben für die Grafenfamilie.

20. Juli 1944

DAS GESCHEITERTE ATTENTAT

Am 20. Juli 1944 scheiterte das durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg ausgeführte Attentat auf den Diktator Adolf Hiltler. Am darauffolgenden Tag verhaftete man Heinrich Graf von Lehndorff und seine Familie und überführte ihn nach Berlin, wo er nach einem weiteren Fluchtversuch am 4. September 1944 hingerichtet wurde.

Bis Anfang 1947

DIE ROTE ARMEE

Bevor die Soldaten der Roten Armee auf Schloss Steinort einquartiert wurden, gelang es der Gräfin Gottliebe von Lehndorff, das reiche Steinorter Interieur, wie Porzellan, Gobelins, Möbel und Gemälde, nach Sachsen auf der Burg Kriebstein bei einer befreundeten Familie unterzubringen.

Nach 1945

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Längere Zeit nach 1945 diente der Herrensitz der Verwaltung eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebes. Darauf folgend beherbergte das Schloss eine Segelschule und wurde später Eigentum der Gemeinde Angerburg (Węgorzewo).

Die 1990er Jahre

ERSTER INVESTOR

Nach dem „Fall der Mauer“ übernahm ein aus Österreich stammender Investor den ehemalige Herrensitz, welcher jedoch die anstehenden Sanierungsaufgaben schließlich nicht stemmen konnte.